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16.02.2014

Saarländische Kommunen versinken im Schuldensumpf

Das Ausmaß der Verschuldung der saarländischen Kommunen wurde zuletzt durch die Studie der Bertelsmann-Stiftung im vergangenen Sommer verdeutlicht. Das Saarland hat die höchsten Kassenkredite pro Kopf in der Bundesrepublik. Beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung Ende 2011 durch Kassenkredite in Sachsen gerade mal 13 Euro, waren es hierzulande 1.754 Euro. Ende 2012 ist dieser Wert auf 1.870 Euro angewachsen.

Die Kommunen im Saarland waren zum 31.12.2012 insgesamt mit über 3 Milliarden Euro verschuldet. Hiervon waren lediglich 1,1 Milliarden Euro sog. fundierte Schulden, also Verbindlichkeiten, die in Zusammenhang mit Investitionen stehen. Der größere Betrag – das sind rd. 1,9 Milliarden Euro - entfällt aber auf die Kassenkredite, die so genannten Rathaus-Dispos. Das sind Kredite, denen keine Investitionen oder Vermögenswerte gegenüberstehen und mit denen ausschließlich Fehlbeträge in den jeweiligen kommunalen Haushalten ausgeglichen wurden. Mehr dazu

10.02.2014

Handwerker- und Putzhilfenkosten

Steuerliche Absetzbarkeit

Kosten für einen Handwerker oder die Putzhilfe können in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Damit lassen sich ordentlich Steuern sparen. Wegen eines aktuellen Verwaltungsschreibens müssen zukünftig ein paar neue Dinge beachtet werden. Steuerzahler sollten sich von den neuen Verwaltungsregeln jedoch nicht verunsichern lassen, rät der Bund der Steuerzahler (BdSt). Gewusst wie, lassen sich Handwerkerrechnung und Co. bei der Steuer anbringen. Der BdSt erklärt die Änderungen. Mehr dazu

10.01.2014

Kapitalabfindung aus einem Versorgungswerk

BFH erlaubt ermäßigte Besteuerung

Kapitalzahlungen aus einem berufsständischen Versorgungwerk unterliegen der Einkommensteuer. Dies entschied kürzlich der Bundesfinanzhof (Az.: X R 3/12). Allerdings erlaubten die Richter, dass die einmalige Kapitalzahlung aus dem Versorgungswerk ermäßigt besteuert wird. Damit lässt sich im Einzelfall die Steuerlast drücken, erklärt der Bund der Steuerzahler. Wichtig ist das Urteil vor allem für Freiberufler, die bereits vor dem Jahr 2005 in ein berufsständisches Versorgungswerk eingezahlt haben und beim Eintritt in den Ruhestand eine einmalige Kapitalauszahlung aus dem Versorgungswerk erhalten. Mehr dazu

17.12.2013

Lohnsteuerklassen bei Ehegatten

Wer richtig wählt, hat mehr im Monat

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Steuer. Eheleute und eingetragene Lebenspartner, die beide Arbeitnehmer sind, müssen sich entscheiden, welcher Einkommensteuerklasse sie angehören möchten. Bei einer klugen Entscheidung kann für die Partner im Monat sogar ein höheres Nettogehalt herausspringen. Die Finanzverwaltung hat dazu kürzlich ein Verwaltungsschreiben veröffentlicht. Was es damit auf sich hat, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

16.08.2013

Einkünfte von Prostituierten

Prostituierte erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Der Große Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat durch Beschluss vom 20. Februar 2013 entschieden, dass selbstständig tätige Prostituierte Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen.
(Beschluss vom 20.02.13 GrS 1/12 )

Er hat damit seine frühere Auffassung aufgegeben (Beschluss vom 23. Juni 1964 GrS 1/64 S, BFHE 80, 73, BStBl III 1964, 500), nach der Prostituierte aus „gewerbsmäßiger Unzucht“ keine gewerblichen, sondern sonstige Einkünfte i.S. des § 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes erwirtschafteten. Der BFH folgte mit seiner nunmehr getroffenen Entscheidung der in der Verwaltung und der Literatur allgemein vertretenen Auffassung, nach der Prostituierte mit ihrer Tätigkeit einen Gewerbebetrieb unterhalten.

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